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03.02.2019 1. Mannschaft

Sülz-Klettenberg - Berrenrath 15:17

3. Auswärtssieg in Folge

Von: Willi Meul


Nach Siegen beim Klub Kölner SF und in Longerich entführten wir auch aus Sülz-Klettenberg beide Punkte. Auswärts sind wir eine Macht. Das Endergebnis lautete jeweils 17:15 zu unseren Gunsten. Mit dem knappsten aller Resultate wiesen wir unsere Gegner in die Schranken. Ein weiser alter Mann sagte einmal: ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss. Diese Devise haben wir verinnerlicht.

Lange Zeit wogte der Mannschaftskampf hin und her. Keine Seite konnte deutlichen Vorteil erzielen.

 Nach etwa 2 Stunden bot mir mein Gegner die Punkteteilung an. Angenehm überrascht über dieses Angebot willigte ich ein. Gegen Michael  Mosblech zu spielen, bedeutet, sich in seltenen Eröffnungsvarianten zu bewegen, dabei mit mangelhaften theoretischen Kenntnissen leben zu müssen. Schon nach wenigen Zügen war ich mit meinem Latein am Ende und musste alles Weitere am Brett finden. Kein Wunder, dass ich schnell zeitlich ins Hintertreffen geriet. Daher: Remis nehmen und Mund abputzen. 2:2

Es sollte ein Mannschaftskampf der vielen Remis werden. Michael  war ebenfalls mit einer Punkteteilung zufrieden. Auffällig war eine ungewöhnliche Endstellung. Der Gegner hatte auf dem Königsflügel Turm und Springer noch in der Ausgangsstellung. Michael wollte da wohl nicht zurückstehen und tat es ihm am Damenflügel mit Turm und Läufer gleich. Sieht man nicht alle Tage. 4:4

Schlechte Kunde kam vom 6. Brett. Reinhard verlor in einem Bauernendspiel mit einem Läufer den Überblick. Eine Bauernumwandlung des Gegners war nur mit einem Opfer des Läufers zu verhindern. Weiterspielen sinnlos! 5:7

Stephan, der im bisherigen Saisonverlauf mit Erfolgen geizte, wuchs heute über sich hinaus. Mit den schwarzen Steinen spielend wählte er einen grundsoliden Aufbau, gewann im Mittelspiel materiellen Vorteil, erstickte alle Angriffsbemühungen seines Gegners im Keim und brach zum Ende jeden Widerstand. 8:8

Für mich überraschend die Punkteteilung am 3. Brett. Jonas, unser Punktemonster, schien den  Gegner schon überspielt zu haben. Eine Leichtfigur mehr, da sollte doch nichts mehr schiefgehen. Aber die Zeiger auf seiner Uhr waren weit fortgeschritten. Nur wenige Minuten für knapp 20 Züge. Bei diesem Druck gingen ihm die Ideen aus. Der Gegner bekam Gegenspiel und Jonas fühlte sich sichtlich unwohl. Folglich nahm er das Remisangebot an. 10:10

Vom 8. Brett weiß ich wenig zu berichten. Beide Spieler fanden im Mittelspiel keine viel versprechenden Fortsetzungen und teilten sich daher die Punkte. 12:12

Am 7. Brett sahen wir eine hart umkämpfte Partie. In komplexer Stellung war es Frank, der immer wieder Drohungen aufs Brett zauberte. Seine Bemühungen waren von Erfolg gekrönt, verlor sein Gegner doch den Überblick und eine Leichtfigur. Damit war der Drops gelutscht. 13:15

Fehlte noch das Ergebnis vom Spitzenbrett. Die zahlreichen Zuschauer verfolgten ein Turmendspiel mit 3 Bauern. Niemand glaubte, dass die Partie von einem der beiden Spieler zu gewinnen sei. Dennoch dauerte es noch eine Stunde, bis auch die Kombattanten zu diesem Ergebnis kamen. 15:17

7 Mannschaftspunkte stehen nach 6 Runden auf unserem Konto. Mehr als viele erwartet haben. Unser Saisonziel, Klassenerhalt, ist frühzeitig erreicht. Der Rest ist Schaulaufen.


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