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13.08.2019 1. Mannschaft

Saison 2019/20

Ausblick für die neue Spielzeit

Von: Wolfgang Vos


Die neue Spielzeit in der Bezirksliga-West steht bevor und es ist an der Zeit einen Ausblick zu wagen, was unsere Mannschaft erwartet bzw. was von unserer ersten Mannschaft selber zu erwarten ist.

Wie schwer es ist, eine Prognose abzugeben, hat die abgelaufene Saison gezeigt. Im Ausblick zur letzten Saison wurde eine schwere Zeit für Berrenrath I in der Bezirksliga vorhergesagt und das auch zu Recht, denn von der Papierform gehörte unsere Mannschaft zu den Abstiegskandidaten.

Der Klassenerhalt wurde als Maximalziel ausgerufen und als großer Erfolg gewertet, wenn er erreicht würde. Es kam bekanntlich anders, als erwartet aber im positiven Sinne.

Abstiegssorgen hatte unser Flaggschiff eigentlich zu keiner Zeit und wir konnten in den allermeisten Mannschaftskämpfen mithalten und zum Ende der Saison sogar um den Aufstieg in die Verbandsliga mitspielen.

Was heisst das für die kommende Saison? Nun, aus meiner Sicht erst einmal gar nichts. Wir sollten den Ball flach halten und gut daran tun, weiterhin kleine Brötchen zu backen. Die Karten werden komplett neu gemischt, es kommen starke Mannschaften von oben und es ist zudem eine lange Saison mit diesmal 10 Mannschaftskämpfen. Ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, muss sich erst einmal zeigen.

Der Vorteil unserer Mannschaft ist die Homogenität, die wir schon in der letzten Spielzeit gezeigt hatten. In allen Mannschaftsteilen wurden wichtige Punkte geholt und Schwächeperioden einzelner Spieler wurden von starken Siegesserien anderer Spieler kompensiert.

Von der Papierform her rangiert unsere Mannschaft im Mittelfeld. Favoriten für den Aufstieg sind Dormagen, Worringen und Porz, die einen DWZ Schnitt von > 1800 aufweisen. Danach folgen Sülz-Klettenberg, Longerich und Brühl mit DWZ Durchschnitten zwischen 1732 und 1763.

Wir sind mit durchschnittlich DWZ 1720 aufgestellt. Dahinter befinden sich noch die Mannschaften von Pulheim, Euskirchen, Lasker Köln und Erftstadt, die jeweils DWZ Schnitte von < 1700 aufweisen.

Das sind allerdings lediglich statistische Werte und geben nicht direkt die Stärke der Mannschaften wieder, weil die Teams zum Teil recht aufgebläht angemeldet sind und daher die DWZ Schnitte der ersten acht Bretter ganz schnell durch schwächere DWZ der Ersatzbretter aufgeweicht werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist unser erster Gegner Erftstadt, die wie erwähnt einen DWZ Schnitt von    <1700 haben aber wenn sie in der Rangfolge der ersten acht Bretter gegen uns antreten sollten, dann würden sie einen DWZ Schnitt von 1734 haben.

Insofern ist der Auftakt gegen die Schachfreunde aus Erftstadt ein guter Gradmesser, in welche Richtung sich die kommende Saison entwickeln könnte. Einmal mehr wird es von großer Wichtigkeit sein, immer mit einer kompletten Mannschaft anzutreten, damit nicht unnötig Punkte verschenkt werden.

Der Nichtabstieg sollte nach wie vor oberste Priorität haben, von anderen Zielen zu träumen wäre aus meiner Sicht vor der Saison vermessen und unangebracht. Sollte der Start in die Saison erfolgreich klappen und sich ein ähnlicher Verlauf wie in der abgelaufenen Spielzeit ergeben, kann das Saisonziel noch immer nachträglich angepasst werden.


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