So kann es gerne weitergehen – Hürth-Berrenrath 2 schlägt Horrem 3 im Auftaktspiel!

Im ersten Spiel der neuen Saison behauptet sich die zweite Mannschaft mit 4 ½ :1 ½ souverän gegen Horrem 3.

Schon nach gut einer halben Stunde fährt Noah Jansen an Brett 6 den ersten Punkt für Hürth-Berrenrath ein. Noah spielte mit Weiß gegen die Philidor Verteidigung. Er kam gut aus der Eröffnung heraus, konnte aber einen frühen Eröffnungsfehler des Gegners leider nicht verwerten. Jedoch gelang es ihm in den folgenden Zügen sehr schnell, seine Steine zu einer Gewinnstellung auszubauen, die er auch nicht mehr hergab.

Anschließend erhöht Peter Bielstein an Brett 2, legt eine grundsolide Partie hin, indem er seine Stellung durch Druck auf den Damenflügel immer weiter so verstärkt, dass der Gegner im 19. Zug schließlich ein einzügiges Matt am Königsflügel übersieht.

Mit den weißen Steinen zeigte Rolf Wohlgemuth eine über lange Zeit ausgeglichene Partie, konnte allerdings die Stellung im Endspielkampf um einen Isolani kontinuierlich so ausbauen, dass der Gegner nach 49 Zügen aufgab.

Anschließend erhöhte HeiJo Bruker zum zwischenzeitlichen 4:0. In einer auch hier ansonsten recht ausgeglichenen Partie mit Vorteilen für HeiJo übersah der Gegner schließlich eine Springergabel, die für ihn zum Verlust der Partie führte.

Danach gelang Horrem der Anschlusspunkt. Anton Kaiser wählte mit Schwarz die Sizilianische Eröffnung. Wieso so häufig in dieser Verteidigung entwickelte sich das Spiel zu einer turbulenteren Partie mit zahlreihen Aufs und Abs. Am Ende jedoch erlag Anton den Angriffen der weißen Steine und gab sich 6 Züge vor dem unvermeidbaren Matt geschlagen.

Am Längsten wurde an Brett 1 gekämpft. Hier beging Reinhard Schmitt-Berger mit den schwarzen Steinen im15. Zug einen Fehler, dessen Ausnutzung sein Gegner allerdings übersah. Infolgedessen gelang es Reinhard, seine Figuren allmählich zu einer Gewinnstellung auszubauen. Leider führte ein Patzer im 39. Zug zum Qualitätsverlust, allerdings gelang es Reinhard im weiteren Verlauf, sich in ein Turm-gegen-Läufer-Endspiel zu retten und der Vereinsmannschaft schließlich einen weiteren halben Punkt zuzuführen.

So kann es gerne weitergehen!