2. Spiel – 2. Sieg!

Am Ende eines lange ausgeglichenen Verlaufes hatte die 2. Mannschaft von Hürth-Berrenrath knapp die Nase vorn und besiegte die 9. von Brühl mit 13:11. Nachdem Hürth an den beiden letzten Brettern unterlegen und an den mittleren Brettern siegreich war, musste die Entscheidung nach dem zwischenzeitlichen 8:8 an den vorderen Brettern fallen.

Anton Kaiser spielte mit den schwarzen Steinen die sizilianische Eröffnung, aus der sein Gegner nicht gut herauskam. Ein zusätzliches Herauszögern der Rochade führte bei diesem schon im 10. Zug zu Figurenverlust. Diesen Vorschlag gab Anton auch nicht mehr her und brachte Hürth mit 1:0 in Führung.

Aus einer schottischen Eröffnung heraus ergab sich für Benedikt Hofschlag und seinem Spielpartner  eine unterhaltsam abwechslungsreiche Partie. Dabei rochierten die Beiden auf entgegengesetzte Seiten und nahmen Kurs auf den jeweils gegnerischen Königsflügel. Hierbei war Benedikts Gegner leider der schnellere und gewann dabei so viel Material, dass Benedikt im 26. Zug aufgeben musste.

Jonah Schlax, der zum ersten Mal für die Mannschaft auflief, kam aus seiner Eröffnung so gut heraus, dass er gleich zu Beginn des Mittelspiels zunächst eine Figur und dann noch eine Qualität gewinnen konnte. Leider übersah er im 27. Zug einen Einsteller seines Turms. In einem ausgeglichenen Endspiel hatte sein Gegner nach 70 Minuten dann doch noch die Nase vorn.

Am dritten Brett brachte unser Senior Wilfried Wolf die Hürther mit einem souvränen Spiel dann zum zwischenzeitlichen 8:8.

In einer von beiden Seiten sehr positionell angelegten Partie mit sizilianischer Eröffnung, in der der Gegner zur Alapin-Variante griff, spielten sowohl Rolf Wohlgemuth als auch sein Gegner weitestgehend fehlerfrei. Schließlich nahm Rolf in ausgeglichener Stellung ein Remis-Angebot an – auch um auf diese Weise die Chancen auf einen Gesamtsieg der Mannschaft zu erhöhen.

Denn zu diesem Zeitpunkt lag Peter Bielstein an Brett 1 mit einer Qualität mehr in sehr aussichtsreicher Gewinnstellung. Von Beginn an hatte Peter über weite Strecken die bessere Stellung, ohne hieraus allerdings materiellen Gewinn schlagen zu können. Dann aber tauschte Peters Gegner im 29. Zug Turm gegen Springer – möglicherweise in Verkennung einer anschließenden Kombination. Anschließend gelang es Peter herrvorragend, seinen Materialvorteil zu so großem Raumvorteil auf den Damenflügel auszubauen, dass der Gegner schließlich kaum noch über Bewegungsmöglichkeiten verfügte. Als Peter auch noch zwei Springer gegen einen Turm tauschen konnte, hatte er seine Partie für sich und den Gesamtsieg für die Mannschaft in der Tasche.

Wir freuen uns schon auf die nächste Treffen am 09. November. Da steht für die 2. Mannschaft das Spiel gegen SK Köln-Worringen an.